
Steh mit dem Rücken an der Wand.
Vor mir tanzen Schatten aus dem Nebelland.
Mir wurde das Licht genommen ...
... meine Träume für dich sind zerronnen.
Sehe am Himmel ein zerrissenes Sternenmeer
in mir ist alles kalt und leer,
Kann mich selbst nicht finden,
keine Gegenwehr.
Wer kann schon meine Schreie hören?
Was wisst ihr von mir ?
Ihr glaubt, ich hätte es fast überwunden
Hätte neuen Lebensmut gefunden.
Was wisst ihr von mir ?
Nichts !
Ihr lacht und scherzt und ich lache mit,
denn das erwartet man doch.
Aber wenn ich allein bin, weine ich immer noch.
Mein Schmerz ist unendlich gross.
Ihr erzählt von euren „Kleinen Sorgen“
und ich höre euch zu.
Aber während ihr wisst,
dass man all eure Probleme lösen kann,
gehe ich zum Grab meines Kindes und zünde Kerzen an.
Ihr sagt, die Zeit heilt alle Wunden
und irgendwann wird alles wieder gut sein,
doch ich weiß, meine Wunden heilt keine Zeit.
Ich werde nie mehr wie früher sein.
Ihr vermeidet den Namen meines Kindes,
weil ihr denkt, dass mir das Kummer bringt,
doch es ist sowieso immer in meinen Gedanken.
Nichts ist mir wichtiger, als die Erinnerung an mein Kind.
Ihr sagt „ Das Leben geht weiter, das ist der Lauf der Zeit“
Ich weiss nur, dass ich leben muss und
keiner fragt: „Bist du dazu bereit ?“
Darum nur eine Bitte:
Gebt mir keine Ratschläge, wie ich leben soll,
was tun soll, was gut für mich ist.
Lasst mich einfach wie ich bin




