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Montag, 2. Mai 2016

Schwer ...

(c) 2016 Mme Lejeune , Zerbrochen

Es ist schwer zu Lachen, wenn die Gedanken voller Traurigkeiten sind.
Es ist schwer die Sonne zu sehen, wenn man überall nur Wolken sind. 
Es ist schwer Freude zu fühlen, wenn man wie in Watte gepackt ist. 

Es ist leicht an EUCH zu denken, aber schwer das "NIE WIEDER" zu (er)tragen. 

Wir vermissen euch. 

Freitag, 15. April 2016

Blumenmeer ...

von Menschen die dir in Gedanken noch einmal eine kleine Freude bereiten wollten. 

(c) 2016 Garten von Sassi

So soll es immer sein, bunt und vielfältig. Ein kleiner Lichtblick im Dunkel unserer Trauer. Etwas das wir noch für dich tun können in unserem Leben. 

Das Licht in deinem kleinen Garten soll niemals erlöschen, so wie ich dich nie vergessen werde kleine Blume.


Sassi <3

Du konntest nicht wie die Blume sein,
aber Du konntest wie sie Freude bringen,
Freude in das Leben jener Menschen,
die dich kannten. 

Montag, 4. April 2016

Die Fassungslosigkeit

weicht einem dumpfen Gefühl von Schmerz. Trauer unendliche Trauer ...

(c) 2015 Saskia Jung


Trauerfeind ...
wie soll jemand unsere Trauer sehen,
wenn wir sie uns selbst noch nicht einmal eingestehen.

Die Trauer - unser Feind, ein langes Leben lang

Sie nimmt uns die Luft zum Atmen.
Sie zerreist uns
und ist uns zutiefst verhasst ...

Manchmal verdrängen wir sie,
manchmal ignorieren wir sie
und doch fühlen wir sie ...

Wir wehren uns gegen sie,
mit aller Gewalt, mit aller Kraft
und trotzdem fühlen wir sie ...

Ihr gegenüber sind wir machtlos, klein und wehrlos ...

Sie ist einfach da ... immer
und weicht nicht von unserer Seite.

Und doch kämpfen wir unseren tagtäglichen Kampf ...

mit unserer Trauer
mit uns
und gegen uns.

Das können wir nicht verstehen.
Und vielleicht
wollen wir das auch gar nicht verstehen...

Nur, wie soll das dann ein anderer verstehen ???

Es ist und bleibt ein Kampf
und einer, den wir nicht gewinnen können
denn unsere Trauer verlässt uns nicht mehr.

Sie ist und bleibt
ein Teil von uns
und sie verbindet
uns mit unseren Kindern ....
auf ewig

Trauer - unser Feind ???
Oder "nur" Ausdruck unserer Liebe ???

Sonntag, 25. Oktober 2015

10 Jahre ohne dich

Ich schreibe nur noch selten auf deiner Seite, besuche nur noch selten deinen kleinen Garten ... NEIN, du bist nicht vergessen, du begleitest mich nach wie vor jeden Tag, in meinem Herzen und meinen Gedanken. 
Oft wird es mir dabei ganz schwer ums Herz, gerade jetzt im Herbst wenn das Leben so schön bunt ist ... 



Trotzdem werde ich gerade heute ein paar Zeilen schreiben, auch wenn es mir nicht leicht fällt, mich noch öffentlich zu öffnen. Inzwischen habe ich verstanden, daß ich es keinem erklären kann, was ich erlebt habe und wie ich heute lebe, der es nicht selbst erlebt hat.
Ich habe mich auch dran gewöhnt, in erschreckte Gesichter zu sehen wenn ich von dir berichte ... ich habe erleben müssen was niemand erleben mag. Mit mir und meiner Geschichte ist der Schrecken einfach zu nah, zu real und auch mir selbst wird dann wieder bewußt das ich es irgendwie "überlebt" habe.  



Die dritte Kammer

In meiner Traurigkeit hat es ein wenig gedauert, bis ich sie entdecken durfte, eine dritte Kammer zwischen den beiden Herzkammern. In dieser kleinen Kammer im feinen Riss meines Herzens befindet sich nur so viel: ein behutsam kehrender Besen namens Hoffnung und ein weiches Staubtuch aus Vertrauen und Intuition.
Heute öffne ich diese kleine Kammer regelmäßig, um den Staub in meinem Herzen zu putzen und wieder eine klare Sicht (der Dinge) zu bekommen.

ღ Petra Franziska Killinger 



Sind es wirklich schon 10 Jahre her, seit Du uns verlassen hast und uns trotzdem noch durch unser Leben begleitest ?

Ich lebe seit 10 Jahren in einer anderen Beziehung zu Dir und freue mich an manchen Tagen über eine unglaubliche Nähe zu Dir. Es sind Gefühle und Momente, die ich gar nicht mehr versuche, anderen zu erklären und trotzdem reicht diese Nähe niemals aus. Auf Fotos von dir steht die Vergangenheit ewig still, du wirst nie älter als 13 Jahre, wie gerne würde ich auch sehen, wie Du Deinen Weg gehst. Ein lebenslustiger junger Mann, der bis 25 zu Hause wohnen bleiben wollte, um sich dann ein Haus und einen Hund zu kaufen. 



Erinnerung,
schöne Erinnerung an vergangene Zeiten.
Erinnerung an eine schöne Zeit,
eine schöne Zeit mit dir.
Erinnerungen zum Lachen, zum Träumen, zum Weinen.
Erinnerung an eine vergangene Wirklichkeit,
eine normale Wirklichkeit mit dir.
Erinnerungen, um dem Alltag zu entfliehen,
dem Alltag der wirklichen Wirklichkeit.
Für mich ist die Erinnerung schöner als die Wirklichkeit,
denn in der Wirklichkeit fehlst du!

Die Erinnerung holt dich zu mir, zu mir ins Jetzt.
Dadurch kann ich dir ganz nah sein,
auch wenn du in Wirklichkeit nicht mehr da bist.
Ich kann dich spüren.
Ich erinnere mich an die vielen Stunden,
die wir gemeinsam verbracht haben.
Ich rede in Gedanken mit dir und erzähle dir
von meinem Leben im Hier und Jetzt.
Ich hole das was war hierher.

Somit ist Erinnerung nicht Vergangenheit,
sondern Gegenwart.

ღ  Kerstin Gleißberg



Es gibt Zeiten, da fühle ich mich wieder lebendig und mag das Leben, aber es gibt eben auch die anderen Tage, wo jeder einzelne Tag ein Überlebenskampf ist. Inzwischen weiß ich aber, daß diese dunklen Zeiten auch wieder vorübergeben, aber sie kosten immer noch unendlich viel Kraft und Energie.

Und oft bist du immer noch der Wind in meinen Flügeln.

In liebe Mama 
 

Montag, 15. September 2014

Verlust

(Quelle: Nicole Le He /pirxelio.de)


Ein Gedicht mit dem Titel "Verlust" in den Stein gemeißelt.
Es hat drei Worte, aber der Dichter hat sie ausgekratzt.
Man kann Verlust nicht lesen, nur empfinden.

Was ist Verlust ?
Unwiederbringlich, Leere, Alleinsein, Vermissen, Traurigkeit, Schmerz, Trauer,
Dunkel, Tränen, Angst, Depression, Kälte, Seelenschmerzen, Sehnsucht

und unendliche Liebe.

Was ist Hoffnung ?
Lichtschimmer, Träume, Wärme, Sonne, Natur, Freunde, Worte, Gefühle, Halt,
Knospen, Glück, Gesundheit

und unendliche Liebe.

reicht die Hoffnung aus, den Verlust eines Menschen zu überstehen,
reicht die Liebe aus, um wieder zu "Leben".


Donnerstag, 4. September 2014

SeelenRegen


(c) 2014 Mme Lejeune


Schreie, die keiner hört,
nicht hören kann,
Schreie, die ich nicht höre,
nicht hören will...

Doch manchmal öffne ich
die kleine verschlossene Tür zu meiner Seele
und dunkle Bilder stürmen auf mich ein.

Diffuse Nebelmauern in einer dunklen Seelenhalle,
der Boden, ein Eismeer voll Einsamkeit.
Schattenschlieren kriechen über das Eis.

Mittendrin
ein kleiner frierender Junge,
der mich traurig, bitter ansieht.

Ich habe dich eingesperrt
und vergesse dich täglich dort,
lasse dich weiter frieren,
während meine Maske lacht und lebt.

Die wärmenden Tränen weg gesperrt,
Tränen die laufen,laufen, laufen
... nur in Gedanken

Es regnet in mir ...

Verlernt zu sprechen,
über Gefühle,
über Dinge, die mich plagen,
die meine Seele schreien lassen.

Die Schreie kommen nicht aus meinem Mund,
sie verbergen sich in
meinen Augen,
meinen Gedanken,
meiner Seele,
doch niemand nimmt sie wahr

Niemand sieht die Trauer in meinen Augen.
Nur ich kann sie fühlen,
sie schmerzt 

und leise verschliesse ich die Tür

(c)2014 Mme Lejeune

Dienstag, 2. September 2014

Dunkel

(Quelle: Werner Raschke  / pixelio.de)
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild;
dann aber von Angesicht zu Angesicht. ( 1. Kor. 13, 12)


 
In den dunklen Momenten des Lebens
stecken Möglichkeiten,
die es sonst vielleicht nicht gibt.

Nichts beendet eine Illusion so schnell,
wie das Leben an der Wirklichkeit.

Manchmal rettet uns nur die Dunkelheit.
Vielleicht ist das,
was wir Dunkel nennen,
die Form von Licht,
die uns fehlt ...

Schmerz

(Quelle: Lupo  / pixelio.de)
Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich
tiefer ins Herz hinein,
und während Tage und Jahre verstreichen,
werden sie Stein.

Du sprichst und lachst,
wie wenn nichts wäre,
sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder
mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
da blüht nichts mehr.

(c) Ricarda Huch (1864-1947)

Montag, 25. August 2014

Erinnerungs-Spuren



Mit schweren, langsamen Schritten und voll Traurigkeit
gehe ich auf diese Tage zu ...
dein Geburtstag, dein Todestag.

Ich schließe die Augen und lausche in mich hinein
und langsam, behutsam und voller Scheu
tauchen Bilder von dir
in meiner Seele auf
Bruchstücke und mehr von Erinnerungen
von Momenten der Nähe und Zärtlichkeit
wenn wir uns an den Händen hielten
wenn deine staunenden Augen hineinschauten
in eine Welt, die dir voller Wunder war

Ich tauche hinab in die Zeit
als du noch hier warst und an meiner Seite gingst

Hast du nun das Licht gefunden
das ich nur so selten erkennen kann in meiner Trauer?
Darf ich dich im Licht erahnen
das doch manchmal hineinstrahlt in all die Finsternis?
Ja, ich erahne dich im Licht
im Leuchten der Sterne bei Nacht
und manchmal in der Sonne des Tages
Du fehlst mir – und das wird
und soll niemals mehr anders sein
Dein Platz bleibt leer ...

Deine Spuren, die durch meine Erinnerungen gewebt sind
helfen mir beim Weitergehen
und so soll das, was du mir immer bedeuten wirst
mir helfen auf meinem Weg aus der Dunkelheit heraus
den kleinen Lichtern entgegen.

(Ulrich Tietze)

Freitag, 28. Juni 2013

Dreifach ist der Schmerz der Zeit

Bildquelle: Péronne vd Ham  / pixelio.de

Zögernd,unendlich langsam,
Lichtblicke - Zukunft,
verborgen
im zarten Nebel

Den Blick starr nach Vorne - Gegenwart,
Die Gedanken ewig still - Vergangenheit,

Schattenschlieren steigen auf,
zurück kehrt der - Schmerz,
brennend
in der Seele

Den Blick leer nach Vorne - Gegenwart,
Die Gedanken ewig still - Vergangenheit,

Wimperschlagtränen rinnen,
nicht enden wollender - Schmerz
unterdrückt
vom Verstand

Den Blick traurig nach Vorne - Gegenwart,
Die Gedanken ewig still - Vergangenheit,

Sehnsuchtswellen brechen,
an meiner Seele - Schmerz
erlischt

löscht das Feuer meiner Seele
Pfeilschnell habe ich mich wieder im "Griff"


(c) Claudia Jung - 2013

Donnerstag, 6. Dezember 2012

If I could be ...



where your are ... und immer wieder Tränen bei diesem Song dessen Text so wahr ist ...

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit

Montag, 12. November 2012

Es tut ...

besonders weh ... wenn ich solche Bilder von dir sehe. Glücklich !



Ich denke dann an die tausend Dinge die DU nicht mehr erleben darfst/kannst und die WIR nicht mehr mit dir teilen können.



Seit Du tot bist
hat die Welt an Glanz verloren. Alles ist farblos und eintönig geworden.
Seit Du tot bist
hat das Leben an Jugend verloren.
Es ist gealtert, erwachsener geworden, die Naivität der Jugend ist dahin.
Seit Du tot bist
ist meine Haut dünner geworden.
Das Leid anderer kommt mir schnell zu nahe,
so dass ich es oft weit von mir weg schieben muss.
Seit Du tot bist
ist nichts mehr, wie es vorher war.
Alles ist ver-rückt,
nicht mehr an seinem Ort, nicht mehr in Ordnung.
Es ist oft anstrengend, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden.
Seit Du tot bist
gibt es dieses riesige Loch in mir - ohne Geländer - in das man leicht hineinstürzen kann.
Seit Du tot bist
ist der Leicht-Sinn der Unerfahrenheit vergangen.
Schwere Gewichte liegen auf meinen Schultern und auf meiner Seele.
Sie drücken bei jedem Schritt tiefe Spuren in meinen Lebensweg
und machen das Vorwärtsgehen so mühsam.

Du fehlst mir so,
mein Kind ! Du hast mir soviel  geschenkt in nur dreizehn Jahren !
Was für ein Glück !
Was für ein Schmerz !
Ich habe Heimweh nach Dir,
mein Kind !

(Verfasser unbekannt)