Dienstag, 4. März 2008

Nichts

Die Angst steht
- wie ein Mörder -
hinter der Tür

Wer im "Nichts" lebt
kämpft oder geht unter

Der Schmerz kommt
- wie der Hunger -
tief und bohrend

Wer vom "Nichts" lebt
hat eigene Werte oder gar keine

Die Verzweiflung bleibt
- wie die Hoffnung -
fest verwurzelt

Wer mit dem "Nichts" lebt
findet Frieden in sich oder gar nicht

Wieso muss ich so viele Wege ohne dich gehen?

Ich bin im Dunkeln
und sehe kein Licht
will weder vor
noch zurück
Habe keine Alternativen
und wohl auch keine Chance

... meine Seele ist gefangen,
im "Nichts".

(c) 2008 Claudia Staemmler

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